SiTra4_0: Nachhaltige Sicherheitskultur als Transformationsansatz für Industrie 4.0 in KMU

Ansätze zur Digitalisierung der Wirtschaft fokussieren technische Aspekte. SiTra4.0 erweitert diese Perspektive durch die Entwicklung eines Transformationsansatzes für die Etablierung eines präventiven, partizipativ erarbeiteten und gelebten Sicherheitskulturkonzeptes als maßgeblichen Erfolgsfaktor für die Umsetzung von Industrie 4.0 in KMU.

Die Digitalisierung lässt die Grenzen zwischen Branchen und Unternehmen, aber auch innerhalb von Unternehmen fließend werden. An die Stelle der Grenzen treten Beziehungen, die situativ eingegangen und genauso schnell aufgehoben werden. Kaum erstaunlich, nimmt auch die Arbeitswelt die Gestalt eines Netzwerks an. Gemeint ist damit in erster Linie die Art und Weise, wie Menschen zusammenarbeiten und gemeinsam Wertschöpfung erbringen. Je anspruchsvoller die Aufgaben, desto raffiniertere Hilfsmittel braucht es, um diese zu bewältigen. Innovation kann bekanntlich auch durch die Verbesserung von Prozessen erzielt werden - oder eben wie zusammengearbeitet wird. Menschen zeichnen sich gegenüber Maschinen gerade durch ihre vermeintlichen Schwächen aus. Sie sind irrational, verspielt, emotional und unberechenbar. Das macht uns Menschen kreativ und befähigt uns, Dinge neu zu sehen. Je mehr Maschinen es in einem Unternehmen gibt, desto gefragter sind diese menschlichen Fähigkeiten. Eine Erfolgreiche Umsetzung einer Sicherheitskultur 4.0 kann nur abteilungs- und hierarchieebenen-übergreifend erreicht werden. Eine Sicherheitskultur soll nicht nur für die Unternehmensführung durch einen positiven Return on Invest gekennzeichnet sein, sondern sich ebenfalls für die Mitarbeiter in sicheren und innovationsförderlichen Arbeitsaufgaben und -prozessen sowie einer entsprechenden „digitalen Sicherheitskultur“ ausdrücken.

Ansätze zur Digitalisierung der Wirtschaft fokussieren technische Aspekte. SiTra4.0 erweitert diese Perspektive durch die Entwicklung eines Transformationsansatzes für die Etablierung eines präventiven, partizipativ erarbeiteten und gelebten Sicherheitskulturkonzeptes als maßgeblichen Erfolgsfaktor für die Umsetzung von Industrie 4.0 in KMU.

Verbundpartner

  • Westaflexwerk GmbH
  • CBM Gesellschaft für Consulting Business und Management mbH
  • DERICHS u KONERTZ GmbH u Co KG
  • Forschungsinstitut für Rationalisierung e.V. an der RWTH Aachen
  • Lehrstuhl für Communication Science, Human-Computer Interaction Center, RWTH Aachen University


Förderer
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Europäischer Sozial Fond der Europäischen Union (ESF)

 

Laufzeit: 01.04.2017 - 31.03.2020

Ansprechpartner: Claas Digmayer

RWTH Aachen