Projekte

Mit der Energiewende setzt sich Deutschland zum Ziel, das gegenwärtige Energiesystem in ein weitgehend CO2-freies und auf erneuerbaren Energien basierendes System zu transformieren. Der Umbau des Energiesystems erzeugt dabei Herausforderungen, die nur durch Integration über alle Sektoren (Strom, Wärme, Mobilität) und über alle Anwendungsbereiche (Haushalt, Industrie, Handel, Kleingewerbe, Verkehr) bewältigt werden können. Es ist eine von Beginn an systematisch angelegte, mehrdimensionale Herangehensweise erforderlich. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Kopernikus-Projekt ENavi betrachtet die Energiewende demzufolge als einen gesamtgesellschaftlichen Transformationsprozess.

01.10.2016 - 30.09.2019 - Agnes Grabietz: a.grabietz@tk.rwth-achen.de

Wie kann man das Stromnetz an eine unregelmäßige Versorgung anpassen?

Bisher wird Strom vor allem in zentralen Kraftwerken erzeugt, die auf den schwankenden Bedarf der Verbraucher reagieren können. Auch die momentane Netzstruktur ist auf diese Art der Stromerzeugung ausgelegt.

Erneuerbare Energie wird jedoch überwiegend dezentral erzeugt, vor allem in Solar- und Windenergieanlagen. Weil es damit viel mehr kleinere Erzeuger gibt, die ihren Strom in das Netz einspeisen, kann das in bestimmten Betriebssituationen problematisch werden, wenn sich die Richtung des Stromflusses in einzelnen Netzabschnitten umkehrt. 

01.09.2016 - 31.08.2019 - Christine Mauelshagen: c.mauelshagen@tk.rwth-aachen.de

Das Forschungscampus Elektrische Netze der Zukunft (FEN) untersucht die Rolle der DC-Technologie im Netzausbau. Ziele sind die Erforschung und Entwicklung flexibler, effizienter und sicherer Gleichspannungsnetze für die Energieversorgung der Zukunft (Energiewende) sowie die Sicherung einer nachhaltigen, klimaschonenden Energieversorgung der Zukunft zu bezahlbaren Kosten.

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF Forschungscampus Elektrische Netze der Zukunft (FKZ 03FS0488).

01.10.2014–30.09.2019 - Christine Mauelshagen: c.mauelshagen@tk.rwth-aachen.de

Die Energiewende in Deutschland bringt viele neue Herausforderungen mit sich. Der Übergang von der konventionellen Stromerzeugung zum Einsatz erneuerbarer Energieträger fordert einen strukturellen Wandel von zentralisierten Kraftwerken hin zu dezentralen Stromerzeugungseinheiten. Grundlegend für eine kommunale Stromerzeugungsstruktur ist neben der technischen und ökonomischen Realisierbarkeit insbesondere die gesellschaftliche Akzeptanz.

01.12.2014 - 30.11.2017 - Christine Mauelshagen: c.mauelshagen@tk.rwth-aachen.de

Industrie 4.0 basiert auf dem Grundgedanken einer starken Flexibilität der Fertigung durch selbst optimierende cyberphysische Systeme, wodurch eine deterministische Planung nicht mehr möglich ist: Planer, Werker und Maschinen müssen flexibler werden und sich schnell auf veränderte Anforderungen umstellen. In diesem Kontext wird Planungssoftware als technisches Handwerkzeug für Fertigungsketten zum erfolgsentscheidenden Kriterium. Die Flexibilisierung der Produktion erfordert tiefes wie breites Bedienwissen sowie eine Software, die dem Nutzer hilft, mit der kaum noch überschaubaren Funktionsvielfalt von CAx-Systemen just in time on demand umzugehen.

01.07.2016 - 30.06.2018 - Claas Digmayer: c.digmayer@tk.rwth-aachen.de
Sprechen – Schreiben – Visualisieren. Formen, Funktionen und Störungen von Modalitätsinterdependenzen und Konzeptgenesen in professionellen Interaktionssituationen
01.04.2014 - 31.03.2017 - Dr. phil. Anna Valentine Ullrich: a.ullrich@tk.rwth-aachen.de

Ansätze zur Digitalisierung der Wirtschaft fokussieren technische Aspekte. SiTra4.0 erweitert diese Perspektive durch die Entwicklung eines Transformationsansatzes für die Etablierung eines präventiven, partizipativ erarbeiteten und gelebten Sicherheitskulturkonzeptes als maßgeblichen Erfolgsfaktor für die Umsetzung von Industrie 4.0 in KMU.

01.04.2017 - 31.03.2020 - Claas Digmayer: c.digmayer@tk.rwth-aachen.de