ENSURE (Kopernikus I): Neue Energienetzstrukturen für die Energiewende

Wie kann man das Stromnetz an eine unregelmäßige Versorgung anpassen?

Bisher wird Strom vor allem in zentralen Kraftwerken erzeugt, die auf den schwankenden Bedarf der Verbraucher reagieren können. Auch die momentane Netzstruktur ist auf diese Art der Stromerzeugung ausgelegt.

Erneuerbare Energie wird jedoch überwiegend dezentral erzeugt, vor allem in Solar- und Windenergieanlagen. Weil es damit viel mehr kleinere Erzeuger gibt, die ihren Strom in das Netz einspeisen, kann das in bestimmten Betriebssituationen problematisch werden, wenn sich die Richtung des Stromflusses in einzelnen Netzabschnitten umkehrt. 

Wie kann man das Stromnetz an eine unregelmäßige Versorgung anpassen?

Bisher wird Strom vor allem in zentralen Kraftwerken erzeugt, die auf den schwankenden Bedarf der Verbraucher reagieren können. Auch die momentane Netzstruktur ist auf diese Art der Stromerzeugung ausgelegt.

Erneuerbare Energie wird jedoch überwiegend dezentral erzeugt, vor allem in Solar- und Windenergieanlagen. Weil es damit viel mehr kleinere Erzeuger gibt, die ihren Strom in das Netz einspeisen, kann das in bestimmten Betriebssituationen problematisch werden, wenn sich die Richtung des Stromflusses in einzelnen Netzabschnitten umkehrt. Bei hohen Einspeiseraten kann es außerdem dazu kommen, dass die vorhandenen Transportkapazitäten des Netzes nicht ausreichen. Zudem ist es schwierig, die vom Wetter abhängige und damit schwankende Erzeugung erneuerbarer Energien mit dem fluktuierenden Verbrauch in Einklang zu bringen. Deshalb muss zunehmend mit Überlastungen und Ausfällen gerechnet werden.

Um den oben genannten Problemen zu begegnen, wird ein Netz gebraucht, das flexibel auch auf hohe Anteile von schwankender Erzeugung und sich ständig verändernden Verbrauch reagieren kann, damit die hohe Versorgungssicherheit erhalten bleibt.

Quelle: Kopernikus-Projekte.de

Förderer
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

 

Laufzeit: 01.09.2016 - 31.08.2019

Ansprechpartner: Christine Mauelshagen

RWTH Aachen